Sonntag, 19. August 2007
happy end
Ja, es gab die Zeit, in der ich mit meinem Schatz Rico eine Krise hatte.
Eine ziemlich große Krise. Obwohl es weniger eine Krise war sondern eher ein Problem. Eigentlich war es auch kein Problem sondern ein Gift. Ein berühmtes Gift, welches sicher oft schon eine Beziehung verätzt und zerstört hat. Das Gift, dass nicht wirklich einen Namen hat, aber eine Beschreibung: "Man sagt sich nicht alles offen und ehrlich und hat viel zu viele Geheimnisse voreinander, man ist in einer Beziehung aber irgendwie ist man sich doch fremd, weil mal sich gar nicht richtig kennt". Dieses Gift ereilte auch unsere Beziehung. Darum war es für Rico und mich an der Zeit, endlich mal die Karten auf den Tisch zu legen.
Wir haben uns vom 11. bis zum 19. August verabredet. Nach einer ziemlich stressigen Zugfahrt (7 std) bin ich endlich in Düsseldorf angekommen, wo Rico mich bereits erwartet hat. Wir nahmen uns in die Arme, aber irgendwie war etwas seltsames zwischen uns: Es gab keinen Kuss! Die erste Nacht schliefen wir in einem Hotel in DüDo, doch die restliche Zeit wohnten wir zwei dann in Ricos Wohnung. Es war schön, mal ganz alleine zu zweit zu sein. Ohne Eltern, die nach dir rufen, ohne einen nervigen Bruder der ins Zimmer platzt ... ganz alleine! Nur er und ich. Wir haben viel unternommen, sind fein essen gegangen oder haben gekocht, waren sogar zusammen in der Badewanne und haben es uns abends auf dem Sofa vor dem Fernsehr gemütlich gemacht. Und natürlich haben wir geredet. Denn dies war wichtig. Es war an mir, ihm einiges zu erklären und es war an ihm, mir einiges zu erklären. Und ob man es glaubt oder nicht, wir haben uns neu kennen gelernt. Wir haben sogar teilweise Sachen angesprochen, die wir vorher nie zu sagen gewagt hätten. Zum Beispiel hat er mir gestanden, dass er meinen Kleiderstil manchmal nicht mag (aber das höre ich öfters) und er möchte gerne mal etwas feines, sehr weibliches an mir sehen, nicht nur sportliches oder schrille Farben, wie ich sie gerne trage (ich habe einen Faible für rosa und pink, sorry). Und ich habe ihm gesagt, dass ich ihn oft sehr egoistisch finde. Jedoch haben wir uns diese Sachen nicht nur einfach an den Kopf geworfen, nein, wir haben sie auch begründet und gemeinsam versucht, eine Lösung zu finden. Und ich kann jetzt mit Sicherheit sagen, es hat was gebracht. Es hat viel gebracht. Der Abschied von ihm heute früh in DüDo am Bahnhof war so schwer wie schon lange nicht mehr. Es gab einen richtig schönen Abschiedskuss und auch ein "Ich liebe dich". Ich vermisse ihn jetzt schon wieder so sehr, dass ich heulen könnte. Aber trotz der Trauer bin ich auch glücklich. Denn wir haben uns wieder gefunden, uns wieder lieben gelernt und wir wissen, dass wir ehrlich und offen sein können und müssen! Wir haben die rosa-rote Brille abgenommen und uns ernsthaft Pläne für unsere Zukunft geschmiedet. So einen frischen Aufwind wie diesen hat unsere Beziehung dringend gebraucht, denn sie schleifte bereits dicht über dem Boden der Hoffnungslosigkeit. Ich bin froh, dass wir uns wieder gefunden haben, uns jetzt richtig kennen und uns auch wieder richtig lieben! Er ist mein Mann und ich gebe ihn für nichts auf der Welt wieder her! Dessen bin ich mir nun 1000 % sicher!
Danke, liebe Chance, dass es dich gibt! Danke, lieber Rico, dass es DICH gibt!
Eine ziemlich große Krise. Obwohl es weniger eine Krise war sondern eher ein Problem. Eigentlich war es auch kein Problem sondern ein Gift. Ein berühmtes Gift, welches sicher oft schon eine Beziehung verätzt und zerstört hat. Das Gift, dass nicht wirklich einen Namen hat, aber eine Beschreibung: "Man sagt sich nicht alles offen und ehrlich und hat viel zu viele Geheimnisse voreinander, man ist in einer Beziehung aber irgendwie ist man sich doch fremd, weil mal sich gar nicht richtig kennt". Dieses Gift ereilte auch unsere Beziehung. Darum war es für Rico und mich an der Zeit, endlich mal die Karten auf den Tisch zu legen.
Wir haben uns vom 11. bis zum 19. August verabredet. Nach einer ziemlich stressigen Zugfahrt (7 std) bin ich endlich in Düsseldorf angekommen, wo Rico mich bereits erwartet hat. Wir nahmen uns in die Arme, aber irgendwie war etwas seltsames zwischen uns: Es gab keinen Kuss! Die erste Nacht schliefen wir in einem Hotel in DüDo, doch die restliche Zeit wohnten wir zwei dann in Ricos Wohnung. Es war schön, mal ganz alleine zu zweit zu sein. Ohne Eltern, die nach dir rufen, ohne einen nervigen Bruder der ins Zimmer platzt ... ganz alleine! Nur er und ich. Wir haben viel unternommen, sind fein essen gegangen oder haben gekocht, waren sogar zusammen in der Badewanne und haben es uns abends auf dem Sofa vor dem Fernsehr gemütlich gemacht. Und natürlich haben wir geredet. Denn dies war wichtig. Es war an mir, ihm einiges zu erklären und es war an ihm, mir einiges zu erklären. Und ob man es glaubt oder nicht, wir haben uns neu kennen gelernt. Wir haben sogar teilweise Sachen angesprochen, die wir vorher nie zu sagen gewagt hätten. Zum Beispiel hat er mir gestanden, dass er meinen Kleiderstil manchmal nicht mag (aber das höre ich öfters) und er möchte gerne mal etwas feines, sehr weibliches an mir sehen, nicht nur sportliches oder schrille Farben, wie ich sie gerne trage (ich habe einen Faible für rosa und pink, sorry). Und ich habe ihm gesagt, dass ich ihn oft sehr egoistisch finde. Jedoch haben wir uns diese Sachen nicht nur einfach an den Kopf geworfen, nein, wir haben sie auch begründet und gemeinsam versucht, eine Lösung zu finden. Und ich kann jetzt mit Sicherheit sagen, es hat was gebracht. Es hat viel gebracht. Der Abschied von ihm heute früh in DüDo am Bahnhof war so schwer wie schon lange nicht mehr. Es gab einen richtig schönen Abschiedskuss und auch ein "Ich liebe dich". Ich vermisse ihn jetzt schon wieder so sehr, dass ich heulen könnte. Aber trotz der Trauer bin ich auch glücklich. Denn wir haben uns wieder gefunden, uns wieder lieben gelernt und wir wissen, dass wir ehrlich und offen sein können und müssen! Wir haben die rosa-rote Brille abgenommen und uns ernsthaft Pläne für unsere Zukunft geschmiedet. So einen frischen Aufwind wie diesen hat unsere Beziehung dringend gebraucht, denn sie schleifte bereits dicht über dem Boden der Hoffnungslosigkeit. Ich bin froh, dass wir uns wieder gefunden haben, uns jetzt richtig kennen und uns auch wieder richtig lieben! Er ist mein Mann und ich gebe ihn für nichts auf der Welt wieder her! Dessen bin ich mir nun 1000 % sicher!
Danke, liebe Chance, dass es dich gibt! Danke, lieber Rico, dass es DICH gibt!